BMF modifiziert Grundsätze für den Vorsteuerabzug bei gemischt-genutzten Wirtschaftsgütern

Veröffentlicht am 13. April 2012 in Allgemein

Mit Schreiben von 2. Januar 2012 hat die Finanzverwaltung geänderte Grundsätze für den Vorsteuerabzug nach § 15 UStG sowie zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach § 15a UStG bekannt gegeben. Demnach können zukünftig  Wirtschaftsgüter, die teilweise im hoheitlichen Bereich genutzt werden, nicht von vorneherein vollständig in den unternehmerischen Bereich mit Vorsteuerabzug zugeordnet werden. Die Vorsteuer kann nur entsprechend des Anteils abgezogen werden, der dem unternehmerischen Bereich zugeordnet wurde.
Die Regelungen sind auf alle offenen Fälle anzuwenden. Es wird von der Finanzverwaltung jedoch nicht beanstandet, wenn die neuen Regelungen erst ab 01. April 2012 angewendet werden. Insoweit besteht nun Handlungsbedarf.

Auf Wunsch sind wir gerne bereit,  im Rahmen eines unverbindlichen persönlichen Gespräches, eine erste Einschätzung über die Anwendbarkeit des BMF-Schreibens in Ihrer Kommune vorzunehmen. Für weitere Fragen stehen Ihnen über unser Kontaktformular gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an!

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